Bürgerwerkstatt im Bürgerhaus von Alveslohe

Am Montagabend, 23. April 2018, fand die vor geraumer Zeit angekündigte und mit über 100 Teilnehmern gut besuchte Bürgerwerkstatt zum Ortsentwicklungskonzept Alveslohe im Bürgerhaus statt.

Nach den einleitenden Worten unseres Bürgermeisters Peter Kroll erläuterte Frau Müller-Meernach, Fachbüro EEM aus Westensee, die ersten Ergebnisse zur Stärken-Schwächen-Analyse des Dorfes für die Bereiche Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren; Versorgung und Handel; Leben und Wohnen; Verkehr- und Mobilität; Bildung, Kultur, Sport und Freizeit; Natur, Umwelt und Erneuerbare Energien.

Danach hatten alle MitbürgerInnen insgesamt 40 Minuten Zeit, um auf den insgesamt 6 Stellwänden mit vier unterschiedlichen Kartenfarben ihre Stärken und Schwächen, ihre Ideen und Projekte und weiteren Zukunftsvorstellungen für unser Dorf zu platzieren.

Es entstand ein reger Gedankenaustausch unter den Teilnehmern und diese füllten eine Vielzahl von Karten aus, so dass die Pinnwände sich sehr schnell mit Anmerkungen, Ideen und Projekten für die Zukunft füllten.

Nachdem Frau Müller‑Meernach die Anregungen kurz kommentiert hatte, erläuterte sie das weitere Prozedere.

Schätzungsweise sind 2 bis 3 Termine (nach den Sommerferien) für die zu bildenden Arbeitsgruppen vorgesehen. Diese werden durch eine ebenso noch zu bildende Lenkungsgruppe gesteuert. Nach diesen Hinweisen erfolgte die Darstellung des Ergebnisses zum „Check der Nahversorgung – Markpotential, möglicher Umsatz in Alveslohe im Rahmen des Wettbewerbs“. Die Bewertung wurde von einer unabhängigen, über das Fachbüro EEM beauftragten Handelsberatung erstellt.

Als Ergebnis der umfangreichen Präsentation mit Zahlen, Daten und Fakten wurde allen Anwesenden verdeutlicht, dass für eine dauerhafte und nachhaltige Nahversorgung zukünftig die Gemeinde selbst gefordert ist und nach erforderlichen Beschlüssen auch ggf. in finanzielle Vorleistung gehen müsste.

Damit bestätigte sich die im Vorfeld ausgesprochene Ansicht des BVA!

Das Ortsentwicklungskonzept kann nur umgesetzt werden, wenn alle GEMEINSAM zu diesem Konzept stehen und es auch unterstützen. Jeder möchte eine Nahversorgung im Dorf haben, aber das Konzept darf nicht auf tönernen Füßen stehen, sondern muss nachhaltig auf die Zukunft ausgerichtet sein.

Ihr BVA

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