Das Ortsentwicklungskonzept! – Das Ortsentwicklungskonzept?

Als die Planungen für das Ortsentwicklungskonzept begannen, waren alle Fraktionen noch in einem Boot. Für eine Fraktion schien es sehr überraschend zu sein, das Konzepte auf kommunaler oder lokaler Ebene Zeit benötigen, dass es manchmal nicht einfach ist eine Umsetzung zu realisieren.

Nach dem Termin am 23. April in der gut besuchten Bürgerwerkstatt, gab es nach der Bekanntgabe der ersten Auswertung des Gutachters und der deutlichen Negativprognose für eine Nahversorgung viele ernüchterte Gesichter. Hatten sich doch alle so sehr auf die Nahversorgung eingestellt, die jetzt aber augenscheinlich dauerhaft und nachhaltig in noch weite Ferne gerückt worden ist.

Das Ortsentwicklungskonzept ist aber nicht nur die Wiederherstellung der Nahversorgung – Discounter, es geht auch darum eine Dorfmitte zu realisieren, die mit beispielsweise einem Café mit integrierter Bäckerei, einem Arzt und weiteren Dienstleistern ausgestattet werden soll oder vieles mehr.

Ortsentwicklung heißt Entwicklung und diese braucht nun einmal Zeit.

Natürlich wäre es toll, wenn ein Nahversorger von einem Tag auf den anderen wieder zur Verfügung steht, aber dieser soll auch langfristig zur Verfügung stehen.

Langfristigkeit heißt Zukunft und die wird leider momentan etwas in den Hintergrund gedrängt. Kurzfristig heißt die Devise, ohne auf das Ergebnis der durchgeführten Analysen warten zu wollen!

Der Ort soll sich entwickeln. Die HAGE Kiel geht, die Zukunft kommt.

Es wird kein zweiter Hansapark auf dem Gelände entstehen, sondern ein von allen Bürgern gerne genutzter neuer Mittelpunkt von Alveslohe.

Es ist grundsätzlich mittelfristig auch möglich einen Anbieter für Nahversorgung ins Boot zu holen, wenn die Gemeinde das Konzept Ortsentwicklung unterstützt. Das gilt nach wie vor. Es wird nur schwerer für die Ortsentwicklung, aber sie ist nicht vom Tisch!

Es wird mehrere Workshops zu dem Thema der Ortsentwicklung geben. Es werden Arbeitsgruppen gebildet und eine anleitende Gruppe. Grundsätzlich kann jede/r Alvesloher Bürger/in mit ihrer/seiner Tatkraft eine Unterstützung für die Entwicklung sein.

Das aus der momentanen Situation heraus entstehende Ergebnis kann nicht kritisiert werden, wenn man sich selbst des Themas versagt und nicht selbst mit anpackt.

Ich persönlich empfinde es nicht als Pflicht dem Dorf zu helfen, sondern empfinde es als eine von vielen Aufgaben, die ich gerne bearbeite. Meine Freizeit ist mir auch sehr wichtig, ebenso meine Arbeit, aber auch, das Dorf in dem ich lebe.

Der BVA packt mit an für ein starkes und zukunftsorientiertes Alveslohe!

Nahversorgung in unserem Umkreis: Edeka Ellerau (Lieferservice), Rewe Henstedt (Abholservice, Kümmerer), Fam. Mohr Bilsen – neuer Markt (Herbst 2018), Henstedt-Ulzburg Süd-Dammstücken – neues Nahversorgunszentrum (Beginn Herbst 2018), Amazon – Lieferservice , Aldi – Einkaufsliste (Kümmerer), Famila (Kümmerer)

Bleiben Sie der Umsetzung unserer gemeinsamen Zukunft bitte nicht fern!

Michael Koop

Ihr BVA (http://bva-alveslohe.de/)

Bürgerwerkstatt im Bürgerhaus von Alveslohe

Am Montagabend, 23. April 2018, fand die vor geraumer Zeit angekündigte und mit über 100 Teilnehmern gut besuchte Bürgerwerkstatt zum Ortsentwicklungskonzept Alveslohe im Bürgerhaus statt.

Nach den einleitenden Worten unseres Bürgermeisters Peter Kroll erläuterte Frau Müller-Meernach, Fachbüro EEM aus Westensee, die ersten Ergebnisse zur Stärken-Schwächen-Analyse des Dorfes für die Bereiche Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren; Versorgung und Handel; Leben und Wohnen; Verkehr- und Mobilität; Bildung, Kultur, Sport und Freizeit; Natur, Umwelt und Erneuerbare Energien.

Danach hatten alle MitbürgerInnen insgesamt 40 Minuten Zeit, um auf den insgesamt 6 Stellwänden mit vier unterschiedlichen Kartenfarben ihre Stärken und Schwächen, ihre Ideen und Projekte und weiteren Zukunftsvorstellungen für unser Dorf zu platzieren.

Es entstand ein reger Gedankenaustausch unter den Teilnehmern und diese füllten eine Vielzahl von Karten aus, so dass die Pinnwände sich sehr schnell mit Anmerkungen, Ideen und Projekten für die Zukunft füllten.

Nachdem Frau Müller‑Meernach die Anregungen kurz kommentiert hatte, erläuterte sie das weitere Prozedere.

Schätzungsweise sind 2 bis 3 Termine (nach den Sommerferien) für die zu bildenden Arbeitsgruppen vorgesehen. Diese werden durch eine ebenso noch zu bildende Lenkungsgruppe gesteuert. Nach diesen Hinweisen erfolgte die Darstellung des Ergebnisses zum „Check der Nahversorgung – Markpotential, möglicher Umsatz in Alveslohe im Rahmen des Wettbewerbs“. Die Bewertung wurde von einer unabhängigen, über das Fachbüro EEM beauftragten Handelsberatung erstellt.

Als Ergebnis der umfangreichen Präsentation mit Zahlen, Daten und Fakten wurde allen Anwesenden verdeutlicht, dass für eine dauerhafte und nachhaltige Nahversorgung zukünftig die Gemeinde selbst gefordert ist und nach erforderlichen Beschlüssen auch ggf. in finanzielle Vorleistung gehen müsste.

Damit bestätigte sich die im Vorfeld ausgesprochene Ansicht des BVA!

Das Ortsentwicklungskonzept kann nur umgesetzt werden, wenn alle GEMEINSAM zu diesem Konzept stehen und es auch unterstützen. Jeder möchte eine Nahversorgung im Dorf haben, aber das Konzept darf nicht auf tönernen Füßen stehen, sondern muss nachhaltig auf die Zukunft ausgerichtet sein.

Ihr BVA